Oskar Brunner,

gestorben 05. Oktober 2011

1945

Abitur

Ausbildung zum Speditionskaufmann im Familienbetrieb

Ausstieg und endgültige Zuwendung zur Malerei

Lebt und arbeitet in Berlin als freischaffender Künstler

Arbeit in Öl-, Acryl-, Misch- und Aquarelltechnik

Malstudien- und Malstudienreisen

Dozent an Akademien

Malkurse und Workshops im eigenen Atelier

Leiter und Veranstalter für Malreisen

Mitglied im BBK

Zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen

Teilnahme Nürnberger Kunstpreis

Private und öffentliche Ankäufe

Künstlerische Ausstattung der Zimmer im Hotel Arabella Sheraton Carlton

Künstlerische Ausstattung HolidayInn Hotel und Ramada Hotel

Privatsammlung Nohr und Collegen, Essen

Publikationen: Katalog „Aquarelle“

Acrylbilder Collagen“: 3-419-53163-X

Südliche Impressionen

Idee und Impression

Workshop „Aquarell“

 

Oskar Brunner (Pressetext)

 

Künstler aus Leidenschaft

 

Oskar Brunner in einem Zeitungsinterview: „Kunst kommt von Können, aber das reicht noch nicht, erst mit der Seele wird es Kunst, sonst bleibt es nur Dekoration“.  

Er beherrscht unterschiedliche Disziplinen der Malerei. Neben dem Aquarell arbeitet er auch gerne in Acryl, Öl- und Mischtechnik. Die Bilder entstehen, wachsen intuitiv aus dem was er, der Maler sieht, meist nicht der Realität entsprechend und trotzdem findet der Betrachter "sein Venedig" wieder. Es sind farbenfrohe Bilder, in warmen Tönen und der für ihn unverkennbaren Leichtigkeit. Oft mit Farbverläufen, die durch offen gelassene Flächen unterstützt werden. Immer bleibt die Bildsprache und Persönlichkeit des Malers erkennbar und Brunner’s Werke unverwechselbar.  

Der Aquarellkasten und das Skizzenbuch begleitet den Künstler auf seinen zahlreichen Reisen, er liebt die Pleinair-Malerei (Freilichtmalerei), findet sie ideal aufgrund des leichten Gepäcks und der kurzen Trocknungsphase der Farben, wird allerdings nicht müde, darauf hinzuweisen, dass es eine sehr anspruchsvolle Maltechnik ist. 

Oskar Brunner lässt sich inspirieren, bleibt offen für Neues, aber mit der für ihn typischen Balance. Die Ergebnisse überraschen, spiegeln die inneren und äußeren Erlebnisse des Künstlers wieder und finden ihren Weg zum Betrachter – „Die Kunst ist eine Vermittlerin des Unaussprechlichen“ (J.W von Goethe) 

Auf die Frage, was er als sein bestes Bild bezeichnen würde, kommt die Antwort - es ist noch nicht gemalt.